Craniosacrale Therapie

Die Craniosacrale Therapie wurde von William Garner Sutherland (Doktor der Osteopathie) ca. im Jahr 1900 entwickelt. Erst etwa 40 Jahre später konnte er einige seiner Kollegen von der Wirksamkeit dieser Methode überzeugen, so dass sich die Therapie langsam verbreiten konnte.

Cranium“ bedeutet lateinisch Schädel, „Sacrum“ Kreuzbein und „Os“ Knochen. Craniosacrale Osteopathie ist eine manuelle Methode, die auf das zentrale Nervensystem, die Spannung der Hirn- und Rückenmarkshäute (Membransystem), die freie Beweglichkeit der Schädelknochen, der Wirbelsäule und des Kreuzbeins sowie auf Spannungen innerhalb von Knochen einwirkt, mit dem Ziel, den daraus resultierenden freien Zu- und Abfluss aller Flüssigkeitssysteme zu harmonisieren.

Durch sanftes Halten und minimalem Druck bestimmter Punkte wird das höchst komplexe Zusammenspiel von Knochen, Muskeln, Nerven und Organen angeregt, sich in den natürlichen, wohltuenden Fluss zurück zu versetzen.

Einige Anwendungsgebiete:

  • Unterstützung der Selbstheilung
  • Entspannung und Regeneration
  • Burn-out-Syndrom
  • Geburtsvorbereitung, Wochenbettbetreuung
  • Schock, Trauma, Unfälle, Stürze
  • Behandlung von chronischen Beschwerden
  • vor und nach Operationen zur Entspannung des Gewebes und Stärkung der Wundheilung